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Zeltevangelisation - Warum?

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Ich (Reinhold Schwamm) bin nach über 10 Jahren Zeltarbeit bei der DIPM immer mehr von der Evangelisation im Zelt überzeugt. Ich möchte ihnen gerne sagen was meiner Meinung nach eindeutig für Evangelisation im Zelt spricht:

 *     Im Zelt ist eine Arbeit von mindestens 15 Tagen mit über 50 Einzelveranstaltungen die Regel. Die Besucher können sich Veranstaltungsart, Zeit und Thema aussuchen. In unserer pluralistischen Gesellschaft ist dieses breit gefächerte Programm notwendig.

*      Wir haben entdeckt, dass gerade skeptische Menschen die "öffentliche Meinung" über die Zelttage abwarten. Erst nach etwa 8-10 Tagen ist die erste Skepsis abgebaut. Daher ist in unserer religionskritischen Zeit die Evangelisationsdauer mit mindestens 15 Tagen von entscheidender Bedeutung.

z_wer_d-02_300*      Zu den mindestens 50 Veranstaltungen im Zelt können die Ortsmitarbeiter ihre Bekannten mitbringen. Da ist für jeden etwas dabei. Gerade so kann der Individualist erreicht werden.

    *      Das Zelt ist quasi ein Raum im Freien. Wir legen bei der Innengestaltung des Zeltes bewusst Wert auf eine einladende und aufgelockerte Atmosphäre. Menschen sind heute sehr sensibel gegen alles, was mit Zwang und Manipulation verbunden wird. Jeder kann ohne Aufsehen unverbindlich rein schauen und auch wieder gehen.

    *      Das Zelt ist ein Begegnungsort (siehe Stiftshütte). Begegnung mit Jesus Christus und Begegnung Mensch mit Mensch sind unsere Ziele. Beides sind Grundbedürfnisse unseres Menschseins und gerade in unserer begegnungs- und beziehungsarmen Gesellschaft sehr gefragt. Das ganze Konzept der Zeltarbeit ist dem untergeordnet.

    *      Evangelisation muss echt sein, die Mitarbeiter zum Anfassen. Wir haben entdeckt, dass gerade außerhalb der Veranstaltungen Menschen mit ihren Fragen zum Christsein ins Zelt kommen. Evangelisation im Zelt ist Vortrags- und Kontaktevangelisation. Wir haben Zeit für Besuche, Gespräche und Begegnungen. Das Zeltteam von 6-10 Mitarbeitern wohnt während eines Einsatzes bewusst im Veranstaltungsort.

    *      Im Zelt hat das Zeltteam ein Heimspiel und ebenso die Menschen vor Ort. Es ist unser Zelt und ihr Sport- oder Festplatz. Das entspannt vieles.

    *      Auch für die Ortsgemeinde sollen die Zelttage Tage der Ermutigung und Festigung ihres Glaubens sein. Daher entlasten wir so weit wie möglich die Mitarbeiter. Es ist unser Ziel, der Gemeinde geistlich und praktisch zu dienen.

    *      Das Zelt eignet sich sehr für "Pionierarbeit". Wir hatten schon Zelttage mit 3-5 Mitarbeitern vor Ort. Gerade dort, wo wenige Christen vor Ort sind, hat Zeltevangelisation große Vorteile.

    *      Das Zelt ist komplett ausgestattet mit modernster Technik. Nichts braucht mehr dazu gemietet werden.

    *      Zeltarbeit ist wohl die kostengünstigste Evangelisationsarbeit.

 

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DIPM - Deutsche Indianer Pionier Mission in Lonsingen St. Johann (Druckansicht)